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Der Paritätische in Remscheid

... ist der Dachverband für derzeitig 32 gemeinnützige Organisationen und acht Selbsthilfegruppen.
Diese halten mit ihren Angeboten, Diensten und über 70 Einrichtungen vielfältige soziale Hilfen für die Menschen vor Ort bereit.


Remscheider Jugendhilfeausschuss in Berlin

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© Jüttner

Vom 22. - 26. April nahm der Jugenhilfeausschuss aus Remscheid zum 4. Mail an einer fachpolitischen Fahrt nach Berlin teil (Foto oben). Auch der Paritätische war dort durch die Geschäftsführerin Frau Ute Feldbrügge, Herr Karl-Manfred Halbach, Vorsitzender, Herr Ricki Ulrich, Herr Wolfgang Zöller Mitglieder des Vorstandes sowie durch Herrn Zbigniew Pluysinski von der Welle gGmbH, Frau Christel Halbach, Vorsitzende der Ökumenische Hospizgruppe Remscheid e.V. und Herrn Michael Schiffer von der Schlwawiner GmbH vertreten.

Neben dem Besuch des Kanzleramtes, des Reichtages und der Landesvertretung NRW standen Gespräche mit der Referatsleiterin im Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Heike Schmid-Obkirchner, und mit Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert auf dem Programm. Im Ministerium machte man auf bestimmte Problematiken aus der Sicht der Kommunen bzgl. der Zusammenführung der Leistungen für junge Menschen mit Behinderungen in der Kinder- und Jugendhilfe aufmerksam.


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BRS wird 60! -
Großes Jubiläums-Fest beim HTV

Am 6. Mai 2012 wird beim Hastener Turnverein groß gefeiert. Der Grund: 60 Jahre Behinderten- und Rehasport in Remscheid.
Was 1952 als Gemeinschaft einiger Visionäre um Harald Eles begann, stellt heute die größte Gruppe ihrer Art in Remscheid dar. Anfangs als Rehabilitations-Sport für (Kriegs-) Behinderte gedacht, entwickelte sich diese Idee zu einem Verein mit über 400 Mitgliedern, der sein Angebot nicht nur in die Prävention erweiterte, sondern zunehmend weitere Kurse entwickelte, die sich zu „Wasser und zu Lande“ betreiben lassen.

Die Verantwortlichen waren sich immer ihrer Verantwortung gegenüber den Mitgliedern und Kursteilnehmern bewusst, und so war die logische Entwicklung die Fusion mit einem größeren Mehrspartenverein. So wurde vor 10 Jahren der Zusammenschluss mit dem Hastener Turnverein 1871 e.V. vollzogen, um nicht nur die Verantwortung in jüngere Hände zu legen, sondern auch die zunehmenden Verwaltungsaufgaben durch bezahlte Kräfte durchführen zu lassen. Nach nun 10 Jahren im HTV kann die Abteilung um ihren heutigen Vorstand über 35 Sportangebote und Kurse anbieten, die nicht nur den Mitgliedern, sondern auch allen anderen Interessenten offen stehen, welche von ihrem Arzt eine gültige Verordnung erhalten haben.

Ab 11:00 Uhr wird am 6. Mai beim Empfang für geladenen Gäste sicher noch einmal die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in den offiziellen Reden und den Gesprächen untereinander thematisiert werden, ehe ab 13:00 Uhr mit allen Vereinsmitgliedern, Freunden und Gönnern des Behinderten- & Rehabilitationssportes gefeiert wird. Ein buntes Programm für Groß und Klein erwartet die Gäste. Wie sehr die Arbeit des B R S geschätzt wird, lässt sich an den vielen Tombolapreisen messen, die u.a. von den Firmen Lego, Obi, Hudora und Edeka Rötzel, sowie den Bundesligavereinen Schalke 04, Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf und Bayern München bereitgestellt wurden. Selbst Michael Schumacher schickte aus der Schweiz ein handsigniertes Cap.

Veranstalter:

TV Hasten 1871 e.V.
-Abteilung BRS-
Oberhützer Straße 30
42857 Remscheid

Internet: http://www.tv-hasten.de

HTV-Geschäftsstelle (Frau Angela Voß) | Tel.: 02191/80682
BRS-Abteilungsleiterin (Frau Kirsten Hein) | Tel.: 02191/83745


Arme Kinder - Arme Eltern

Kein Grund zur Entwarnung:
Paritätische Studie belegt dramatische Kinderarmut durch Hartz IV

„Kinderarmut geht zurück“ – Mit dieser Schlagzeile wurden wir Ende Januar überrascht. Die Zahl der Kinder in Hartz IV sei in den letzten fünf Jahren um über 14 Prozent zurückgegangen. Die gute Arbeitsmarktentwicklung und die Bemühungen der Jobcenter speziell um Mütter mit Kindern hätten dies möglich gemacht. Wir nahmen dies zum Anlass genauer hinzuschauen und die Aussagen zu überprüfen.

Das Ergebnis: zu Jubel besteht absolut kein Anlass. Wir haben in Deutschland nach wie vor eine skandalös hohe Kinderarmut. Kinder sind nach wie vor besonders stark von Hartz IV betroffen. Rückgänge gibt es zwar in einzelnen Regionen. Bundesweit ist jedoch bisher noch kein wirklicher positiver Trend auszumachen. Die gute Arbeitsmarktentwicklung kommt bei den Kindern in Hartz IV kaum an. Leidtragende sind in erster Linie kinderreiche Familien und Alleinerziehende.

Details finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armekinder

Entwicklung SGB II-Quote von Kindern unter 15 Jahren seit 2005 – Ruhrgebiet

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Aktuell wurde das Bündnis „Remscheid tolerant“ gegründet, welches für den Schutz der Demokratie, der Religionsfreiheit sowie der Menschenwürde in Remscheid eintritt. Remscheid mit seinen annähernd 120 Nationen ist eine Stadt die für Weltoffenheit und Toleranz stehe, sagte die Oberbürgermeisterin auf der Pressekonferenz am 07.02.2012. In Remscheid ist für Fremdenhass kein Platz für diese Botschaft stehen die Oberbürgermeisterin und inzwischen über 50 Vereine, Gruppierungen, Parteien und Institutionen.

Auch wir der Paritätische in Remscheid sind dabei!

Auslöser der Gründung des Bündnisses ist, dass die extrem rechte deutsche Kleinpartei Pro NRW für den 24. März 2012 eine Demonstration gegen den geplanten Moscheebau angekündigt hat. Diese Kleinpartei steht seit 2009 unter dem Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Durch den geplanten Bau der Ditib-Moschee glaubt sie nun ein Thema in Remscheid gefunden zu haben, mit dem sie der Bevölkerung Stimmung macht und somit vielleicht auch Mitglieder gewinnen könnte. Das Bündnis möchte auch an diesem Tag mit einem Fest auf dem geplanten Moschee-Gelände zeigen, dass diejenigen die sich dem Bündnis anschließen, nicht nur gegen etwas sind, sondern dass sie für etwas einstehen – nämlich für Toleranz in Remscheid.

Martin Sternkopf von der Stadtverwaltung kündigte unter anderem Plakataktionen und Stadtteilfeste an. Über die Homepage http://www.remscheid-tolerant.de, die ab sofort geschaltet ist, können Vereine, Institutionen und Einzelpersonen dem Bündnis beitreten. Kontakt kann auch über den Migrationsdienst der Stadtverwaltung, Haddenbacher Straße 38-42, Tel.: 0 21 91/16 32 67 aufgenommen werden.



Was ist Inklusion?

Eine Antwort auf diese Frage gibt dieser Comic der Aktion Mensch. In rund 80 Sekunden zeigt er im Strichmännchen-Stil, was Inklusion bedeutet: beim Sport, in der Schule, bei der Arbeit.



Mittendrin, statt nur dabei

Die UN-Behindertenrechtskonvention als Wegweiser zum inklusiven Gemeinwesen

Christian Huppert
Fachreferent des Paritätischen NRW

Unter dieses Thema hat der Paritätische Wohlfahrtsverband seine diesjährige Mitgliederversammlung in der Kraftstation gestellt.

Christian Huppert, Fachreferent des Paritätischen, erläutert die wesentlichen Inhalte der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Inklusion hinterfragt die gesellschaftlichen Systeme von Wohnen, Bildung und Arbeiten, um so die von der UN-Konvention geforderte gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Huppert macht deutlich, dass diese von der Bundesrepublik Deutschland im März 2009 ratifizierte Konvention unsere Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen stellt; schließlich sei Deutschland z.B. in der Umsetzung inklusiver Bildung in Europa eines der Schlusslichter.
  Aktuelle Diskussionen und die Beiträge in den Medien haben gezeigt, dass Inklusion mehr bedeutet als behinderte und nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu unterrichten. Es kann darüber hinaus gemeinsam viel erreicht werden. „Inklusion muss in den Köpfen beginnen.“ fordert Ute Feldbrügge, Geschäftsführerin des örtlichen Wohlfahrtsverbandes

Karl-Manfred Halbach
Vorsitzender des
Paritätischen in Remscheid

„Die Forderung nach Inklusion und Teilhabe verändert die Rollen der Akteure: Menschen mit Behinderung können und müssen ihre Entscheidungsautonomie erhöhen und mehr Verantwortung übernehmen.“ sagt Christian Huppert. Gleichzeitig sollen Einrichtungen und Dienste in der Behindertenhilfe neben der pädagogischen Begleitung auch verstärkt in das Gemeinwesen hinein wirken.

Eine gesellschaftliche Diskussion muss geführt werden, in welcher wir die bestehenden Ängste und Befürchtungen aller Beteiligten ernst nehmen und diese versuchen abzubauen“ sagt Karl-Manfred Halbach, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in Remscheid sind keine Themen für kurzen Atem. „Inklusion hat in den Zeiten der öffentlichen Sparhaushalte leider noch ein Hindernis mehr zu überwinden.“ ergänzt Ute Feldbrügge.



Einladung zur Mitgliederkonferenz des PARITÄTISCHEN Kreisgruppe Remscheid am 19.01.2012 zum Thema "Inklusion"

                         "Mittendrin statt nur dabei"

Die UN-Behindertenrechtskonvention als Wegweiser zum inklusiven Gemeinwesen

Referat von Christian Huppert, Fachreferent für Offene Behindertenhilfe und Betreuungsrecht beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in NRW

© Aktion Mensch

Mit dem Begriff „Inklusion“ wird ein Blickwechsel im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen beschrieben. Dieser geht über Integration hinaus. Bislang stand die individuelle Förderung von Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt. Es ging um die Integration in bestehende Strukturen und den Ausgleich von Nachteilen.

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet zu einem neuen Blick: Wie müssen die Strukturen in unserer Gesellschaft umgestaltet werden, damit sich Menschen mit Beeinträchtigungen am Alltagsleben beteiligen können, ohne auf Hindernisse zu stoßen?
Im Unterscheid zu Integration bedeutet Inklusion: Die Teilhabefähigkeit des einzelnen Behinderten und die Teilhabemöglichkeiten der Gesellschaft in Einklang zu bringen.

Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention sind keine Themen für kurzen Atem. Die Ziele der Konvention sind weit reichend und die Wege dorthin werden lang und mit Hindernissen gepflastert sein.

Mitgliederkonferenz des PARITÄTISCHEN
Kreisgruppe Remscheid

Wann: Donnerstag, 19. Januar 2012
Beginn: 18.30 Uhr
Ort: Kraftstation
         Honsberger Str. 2
         42857 Remscheid
       
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zu erreichen.



Foto Dr. Ulrich Schneider am Rednerpult

Dr. Ulrich Schneider mit Regine-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands Dr. Ulrich Schneider ist mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Vergeben wird der Preis für herausragenden sozialen Einsatz von der Stiftung Solidarität in Bielefeld. Mehr


Freie Wohlfahrtspflege NRW legt Forderungskatalog zur Landtagswahl vor

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Im Vorfeld der Landtagswahl warnen die Wohlfahrtsverbände in NRW vor Kürzungen im Sozialbereich. „Die Finanznot der öffentlichen Haushalte darf nicht als Rechtfertigung für den Abbau der sozialen Infrastruktur unseres Landes herhalten“, sagt Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW und Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Stattdessen appellieren die Wohlfahrtsverbände an die Politik, ein stabiles soziales Netz für die Menschen zu sichern und in vorbeugende Unterstützungsangebote zu investieren. Mehr


Gesundheitsselbsthilfe NRW legt Arbeitshilfe zur Patientenbeteiligung vor

Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der Ausgestaltung des Gesundheitssystems wird vom Gesetzgeber ebenso wie von Krankenkassen oder ärztlichen Zusammenschlüssen mehr und mehr anerkannt. Doch Rahmenbedingungen und Rollen der Mitwirkung sind nicht immer geklärt. Hier setzt die Arbeitshilfe der „Gesundheitsselbsthilfe NRW.Wittener Kreis“ an und definiert Kriterien. Mehr


Bildungs- und Teilhabepaket gehört abgeschafft

Das Ende März 2011 eingeführte Bildungs- und Teilhabepaket ist gefloppt. Gebracht hat es viel Bürokratie und Verunsicherung, aber keine echte Verbesserung der Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis kommt die Freie Wohlfahrtspflege NRW, unter Vorsitz des Paritätischen, nach einem Jahr der Praxis des Bundesgesetzes. Mehr


 

Mehr als 50 Initiativen und Vereine haben sich in Remscheid zusammen geschlossen: Zu einem Bündnis für Toleranz. Sie wollen damit deutlich machen, dass Remscheid eine Multi-Kulti-Stadt ist, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichem Glauben zusammen leben. [Mehr]
Mobil und Gesund
Die Remscheider Kampagne "mobil und gesund" informiert über Adipositas. Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen birgt beträchtliche Risiken. Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen und mit dieser Internetseite wird das Thema publik und wichtige Hintergrundinformationen zusammengetragen. [Mehr]
Notbremse - Hilfen für Kinder in Remscheid
Wir fragen nicht nach Ursachen. Kinder haften nicht für ihre Eltern. [Mehr]


 
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