Mehrere junge Männer schauen gemeinsam auf ein Tablet

Smartphone und soziale Medien einfach erklärt

Projekt Netzstecker trägt zu digitaler Barrierefreiheit bei

Whatsapp, Snapchat, Instagram, Facebook: Die Kommunikation über Smartphones und soziale Medien ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Für Menschen mit einer kognitiven Behinderung stellt dies manchmal eine große Herausforderung dar. Unterstützung bietet das Projekt Netzstecker der Lebenshilfe Münster, Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW. Es ist ein Schritt zu besserer Teilhabe an Information und Kommunikation durch digitale Barrierefreiheit.

Viele Fragen


Wie funktioniert eigentlich diese bestimmte App und was bedeutet das viele Kleingedruckte in komplizierten Handyverträgen? Das sind nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich Menschen mit Behinderung regelmäßig an die Mitarbeiter/-innen des Projekts Netzstecker wenden. Diese erklären auch, wie Smartphones, Tablets und soziale Medien funktionieren, helfen bei den Privatsphäreeinstellungen, machen stark für den Umgang mit sozialen Medien und beraten bei Cybermobbing. Sie erstellen darüber hinaus Informationsmaterialien in leichter Sprache, vernetzen sich mit anderen Institutionen aus Münster und dem Umland und sind auch Ansprechpartner/-innen für Eltern, andere Angehörige, Betreuende und Lehrer/-innen.

Für Menschen mit einer kognitiven Behinderung kann der Umgang mit Smartphones und sozialen Medien eine große Herausforderung sein. Damit sie mit dieser Herausforderung besser umgehen und somit an der digitalen Kommunikation teilhaben können, hat die Lebenshilfe Münster das Projekt Netzstecker ins Leben gerufen.
©Aktion Mensch e.V.