Nach dem Treffen auf den Stufen des Gemeinschaftshauses "Im neuen Lindenhof" mit allen Beteiligten

OB-Kandidaten nahmen zu sozialen Themen Stellung

Freie Wohlfahrtspfleger luden zum Gespräch über Wahlprüfsteine ein

Gleich mehrere Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Remscheid stellten sich in dieser Woche während eines Treffens den Fragen der AWO, des Caritasverbandes Remscheid e. V., des DRK Kreisverbandes Remscheid e. V., des Paritätischen Remscheid sowie der Diakonie Remscheid im Kirchenkreis Lennep, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtpflege Remscheid zusammengeschlossen haben.

Florian Schäfer, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep und derzeitiger Sprecher der AG Wohlfahrtspflege in Remscheid, freute sich über die positive Resonanz auf die Einladung. "Im Wahlkampf um das OB-Amt der Stadt wollten wir natürlich unbedingt wissen, welche Positionen und Sichtweisen die Kandidaten zu den sozialen Themen, die uns wichtig sind, haben."

Im Neuen Lindenhof antworteten Burkhardt Mast-Weisz (SPD), Alexa Bell (CDU), Roland Kirchner (W.i.R. - Wählergemeinschaft in Remscheid), Fritz Beinersdorf (Die LINKE), Bettina Stamm (echt.Remscheid), aber auch die Parteienvertreter Ilka Brehmer (Bündnis´90/Die Grünen) und Sven Chudzinski (FDP) in einem zweistündigen  Gespräch offen auf alle Fragen, die von den Freien Wohlfahrtspflegern vorbereitet worden waren. Darin ging es unter anderem um die jeweiligen Kandidatenpläne zum Abbau von Bildungsungleichheiten für Kinder aus benachteiligten Familien, um die Schaffung von Digitalisierungsangeboten für benachteiligte Bürger der Stadt, um die zukünftige Versorugung mit KiTa-Plätzen und um die geplanten Maßnahmen der jeweiligen Kandidaten zur Abfederung des zu erwartenden Corona-bedingten Anstiegs der Arbeitslosigkeit in Remscheid. Besonders spannend wurde es auch, als die Kandidaten ihre Sicht auf die zukünftige Rolle von Quartiersarbeit erläuterten.

Ursprünglich sollte die Befragung der OB-Kandidaten und Parteienvertreter als Podiumsgespräch stattfinden, um möglichst vielen Bürgern der Stadt Gelegenheit zu geben, ihre Fragen direkt loszuwerden. Doch die Corona-Pandemie hatte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Florian Schäfer (Diakonie im Kirchenkreis Lennep), Sandra Engelberg (Caritasverband Remscheid e. V.), Ute Feldbrügge (Der Paritätische Remscheid), Rainer Bannert (Arbeiterwohlfahrt Remscheid) und Rainer Morteln (Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Remscheid e. V.) waren dennoch froh, dass sich trotz erschwerter Bedingungen ein Gespräch entspann, an das man nach der Wahl gut anknüpfen kann.