Ein kleines Kind wird von seinen Eltern an die Hand genommen.

Ein Anker für Familien

Projekt unterstützt bei multiplen Problemlagen

Es gibt Familien, deren Leben von multiplen Problemen geprägt ist. Dazu zählen psychische Erkrankungen, Suchtproblematiken, Arbeitslosigkeit oder Probleme bei der Bewältigung des Alltags. Mit dem Projekt „ANKER“ unterstützt die Sozialpsychiatrische Gesellschaft Niederberg (SGN) aus Velbert, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, solche Familien dabei, sämtliche vorhandene und ihnen zustehende Unterstützungsleistungen zu bekommen. „ANKER“ steht für „Auf Augenhöhe nachhaltig Kinder und Eltern erreichen – rundum“.

Lebenssituation und Teilhabe verbessern

Das Projekt „Anker“ unterstützt Familien bei Fragen hinsichtlich psychosozialen Problemlagen, Gesundheit, behördlichen Angelegenheiten, Finanzen, Beruf, Ausbildung, Weiterbildung und Schule. Ziel des Projekts ist es, die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe von Familien, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind, zu verbessern. Dazu zählt zum Beispiel, die Familien dabei zu unterstützen, auf Dauer unabhängig von Transferleistungen zu werden. „Anker“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Nicht ein Problem wird in den Fokus gerückt, sondern die Familie und ihre Situation in Gänze betrachtet. Jede Familie und alle Familienmitglieder sollen die Hilfe bekommen, die sie benötigen und die ihnen zusteht. Damit das gut funktioniert und weil die Familien nicht von sich aus Hilfe suchen, arbeitet die SGN eng mit verschiedenen Einrichtungen und Behörden zusammen. Dazu gehören zu, Beispiel der Verbund für Psychosoziale Dienstleistungen Langenfeld (VPD), ebenfalls Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, der SKFM Mettmann und das Jobcenter des Kreises Mettmann.

Teil des „Akti(F)-Programms

„Anker“ richtet sich an Familien mit Kindern unter 18 Jahren, die Leistungen des Jobcenters (ALG II), Grundsicherung oder Kinderzuschlag erhalten beziehungsweise einen Anspruch hierauf haben. Dazu zählen selbstverständlich auch Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäischen Sozialfonds fördern das Projekt im Rahmen des Programms „Akti(F)“.

 


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